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Residenzsharing: Antonio Ramón Luque u.v.m.: VON HINTEN DURCHS KNIE INS AUGE (AT)
Wie ist es überhaupt so weit gekommen? Und wann hat es angefangen, so kompliziert zu werden?
Es war doch mal so schön, so leicht! Lustig! Jetzt: Managementprobleme noch und nöcher.
Zwischen Professionalisierungswahn und Expertentum kann der Sinn ganz schnell vergessen gehen. Dabei ist er doch das A und O, der Sinn! Der Senf auf dem Brötchen, die Scheine im Portemonnaie!
Wir suchen sie, die Sinnsuche. In unserem neuen Theaterstück. Und rennen und holpern über die Bühne Heulen vielleicht. Schreien auch. Und machen das, was wir nie gekonnt haben: ein Theaterstück. Ganz ohne Expertise, ohne Profession, sondern mit Dilettantismus. Weil’s Spass macht. Weil wir’s lieben.
Wenn Du bis hierhin nichts verstanden hast, bist Du selbst ein*e Dilettant*in! Komm vorbei!
KURZ GESAGT
Antonio will ein neues Theater-Stück machen. Dafür hat er viele Freunde eingeladen. Sie rennen immer ineinander rein. Das ist doof. Aber manchmal gibt es dabei auch schöne Begegnungen. Dann singen sie wieder. Dann streiten sie wieder. Das Stück ist für Menschen, die sich manchmal überfordert fühlen. Es soll zeigen, wie man mit Überforderung umgehen kann.
MIT
Stefan Schönholzer
Ursula Reiter
Moritz Praxmarer
Igor Mamlenkov
Sanja Lukanovic
Ben Gageik
Elisa Bruder
Antonio Ramón Luque
und vielleicht noch anderen…
RESIDENZSHARING
Am Südpol haben Künstler*innen – in einer sogenannten Residenz – Zeit und Raum, um an Neuem zu arbeiten: Sie entwickeln, probieren aus, verwerfen und erfinden neu, unterstützt und begleitet vom Südpol-Team. Das Residenzsharing ist eine Einladung zu beiderseitigem Austausch: Die Künstler*innen teilen den aktuellen Stand ihrer Arbeit mit dem Publikum und das Publikum teilt erste Eindrücke davon mit den Künstler*innen.
Information
Zum Team
Für seine erste Residenz am Südpol hat Antonio Ramón Luque fantastische Spieler*innen eingeladen, um beim Entstehen eines neuen Theaterstücks teilzuhaben. In diesem Open Studio-Format kommen und gehen sie je nach Zeit und Laune. Hier wird probiert, gesungen, rumgeschoben, gerannt, herumgeschrien – bis daraus eine eigene Bühnensprache entsteht. Die Gruppe formt sich jeden Tag neu, wird jedoch von einer Praxis stets zusammen gehalten: dem Dilettieren.
Antonio arbeitet aktuell an seinem «Dilettantischen Manifest». Die neu entstehende Performance «VON HINTEN DURCHS KNIE INS AUGE» ist Teil dieser Arbeit.
Credits
Konzept & Spielleitung: Antonio Ramón Luque
Foto: Florian Spring
Unterstützt von
Migros Double Theatre