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Die Nerven: Live im Elfenbeinturm Tour 2026 | Support: V3G
Mit LIVE IM ELFENBEINTURM legen DIE NERVEN ein intensives Doppel-Album vor, das die Magie ihrer gefeierten „Auf der Flucht vor der Wirklichkeit“-Tour einfängt – roh, direkt und emotional aufgeladen. Die Aufnahmen stammen aus neun Städten und zeigen das Trio in Höchstform: Als eine der besten Live-Bands des Landes bringen Max Rieger, Kevin Kuhn und Julian Knoth ihre unverkennbare Mischung aus Post-Punk, Noise-Rock und düsterem Pathos auf den Punkt. 16 Songs aus den letzten drei Studioalben (plus zwei Rückgriffe auf „Fun“) bilden eine krachende Retrospektive – nicht als bloße Dokumentation, sondern als künstlerische Neuinterpretation. Zwischen eruptivem Noise und fragiler Stille entfaltet sich ein dynamisches Live-Set, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt.
SUPPORT: V3G
V3G ist wütend, laut und spät dran. Nach Jahren als begeisterte Konsumentin von Punk und Rock in all ihren glorreich-schlimmen Auswüchsen schlägt sie mit ihrer ersten EP «Die unsichtbare Hand des Marktes würgt mich (ohne Konsens)» dem Kapitalismus ins Gesicht. Was als «Ich hasse das Patriarchat»-EP in bester Kellerpunk-Manier geplant war, wurde beim Machen zu etwas anderem: sperriger, verschachtelter und ziemlich eigen. Die ersten Skizzen entstanden in einer einsamen Berghütte des Schweizer Schlagerstars Dagobert, wo V3G sechs Wochen im tiefsten Winter hauste. Dort versuchte sie mit einer Arroganz, die sie von den Männern in der Musikbranche channelte, sich Ableton zu cracken und vier Akkorde auf der Gitarre beizubringen. Mit den dabei entstandenen Texten, Skits und Demos bespielte sie im folgenden Frühling als Support-Act Dagoberts Tour. Zurück in der Zivilisation wurden die rohen Ideen mit dem Leipziger Produzenten Raphael Bella in eine fünf Songs starke EP verwandelt. Die Zusammenarbeit war fruchtbar und furchtbar zugleich. Meist intuitiv, oft intensiv und immer mindestens acht Bahnfahrstunden voneinander entfernt. Gemeinsam brachen sie klassische Punk-Strukturen auf, ignorierten Genre-Schubladen und arbeiteten sich meistens von einer Bassline aus nach vorne. Es wurde geschrien, gesäuselt, geflucht und geloopt. Am Ende blieb ein Sound, der irgendwo zwischen Hans-A-Plast, Malaria!, Hamburger Schule, Die Nerven und 1000 Robota pendelt, aber doch nirgends richtig reinpasst. V3G hat ihre Szene-Sozialisation im Frauenfelder Jugendkulturzentrum KAFF durchlebt, wo sie ab 15 unterwegs war, Musikvideos für lokale Bands drehte und sich irgendwann dachte: Wenn die das können, kann ich das auch. Genug Wut war jedenfalls da. Und so wurde aus der Zuschauerin eine Störquelle.
VVK wird wärmstens empfohlen!
Information
Einlass ab 16 Jahren.
Personen unter 16 Jahren in Begleitung eines erziehungsberechtigten Erwachsenen.
Kinder bis 12 Jahre benötigen kein Ticket.
Tourveranstalter
KKT GmbH
Tourpräsentatoren
Visions
Byte FM
rausgegangen
Credits
Foto Die Nerven: Andreas Hornoff
Foto V3G: Paula Blaser
