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Das Stück ist eine transkulturelle Theaterperformance über die Willkürlichkeit von Nationalgrenzen, über Schwestern*schaft und darüber, was Zugang zu Spazio (Raum) mit Zugang zu Vita (Leben) und Libertà (Freiheit) zu tun hat.
Nicht allzu oft kommt es vor, dass Migrantisierte und nicht-migrantisierte Flinta* Personen gemeinsam und selbstbestimmt Theaterstücke entwickeln und aufführen. Doch genau das tun SPAZIO mittlerweile seit drei Jahren. In ihrem Stück Spazio! Vita! Libertà! laden sie zu einer fiktiven Raumbesetzung ein. Sie machen Zuschauende zu ihren Kompliz*innen und schaffen neue Perspektiven auf Identität, bzw. Indentitätskarten. Durch die Mehrsprachigkeit der Gruppe findet auch das Stück auf vier Sprachen statt.
Sie zeigen sich verletzlich und laut, fordern das Migrationsamt heraus und schaffen utopische Momente der Schwestern*schaft zwischen ihnen und dem Publikum.
Das Sharing umfasst 30 Minuten und gibt einen Einblick in die aktuelle Arbeit. Im Anschluss findet ein Nachgespräch mit dem Produktionsteam zum gemeinsamen Austausch statt.
Im Sharing werden Teile eines Theaterstück gezeigt, welches eine gemeinsame Performance von Menschen mit und ohne Migrationserfahrung ist. Wir erzählen Geschichten über Grenzen, Freiheit und Zusammenhalt – mit Körpern, Videos und Sprache. Dabei laden wir das Publikum ein, mitzumachen und neue Sichtweisen auf Identität und Gerechtigkeit zu entdecken.
Das Sharing dauert 30 Minuten und gibt einen Einblick in die Arbeit von SPAZIO, danach findet ein Publikumsgespräch statt, zu dem alle eingeladen sind, Rückmeldung zu geben.
SPAZIO, das sind Enne und Tahera, Ausländer*innen, Migrant*innen, Eingesessene, Schwestern. Das sind Daru und Esmat, nenn uns Hexen*, nenn uns Krieger*. Sie sind Mina, Fatimah und Elo, sie sind die, die Frauen sind und die, die sich dem Frau sein verwehren. Sie sind aus fünf verschiedenen Städten angereist, sprechen vier verschiedene Mutter*sprachen und nehmen sich hier und heute den Raum ihre Geschichte zu erzählen.
Selektive Kulturförderung Kt. Luzern
Fuka Fonds Stadt Luzern
Luzern Plus
Am Südpol haben Künstler*innen – in einer sogenannten Residenz – Zeit und Raum, um an Neuem zu arbeiten: Sie entwickeln, probieren aus, verwerfen und erfinden neu, unterstützt und begleitet vom Südpol-Team. Das Residenzsharing ist eine Einladung zu beiderseitigem Austausch: Die Künstler*innen teilen den aktuellen Stand ihrer Arbeit mit dem Publikum und das Publikum teilt erste Eindrücke davon mit den Künstler*innen.
Es werden Diskriminierungserfahrungen (Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit) dargestellt.
| Türöffnung | 19:00 |
| Dauer | 30 Minuten Sharing + 30 Minuten Gespräch |