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«High on the Sound» ist ein Luzerner Musikmagazin, das sich auf junge aufstrebende Musiker*innen der Schweizer Indie-Musikszene fokussiert. Ziel des Magazins ist es, eine interregionale Musikszene in der Schweiz zu erschaffen und Bands und Musikliebhaber*innen miteinander zu verbinden. Zu jedem Magazinrelease gibt's einen Konzertabend im Club. Zum ersten mal bespielt High On The Sound nun unsere Sommerbühne mit einem Doppelkonzert von AMÆMI und Soundbuddy.
Timetable
19:30
AMÆMI
20:40
SOUNDBUDDY
davor & danach
Kuratierte Playlist von HOTS
Martina Grassani reist aus Milano für eine Buvette-Show an und arbeitet an den Übergängen von Musik, Performance und körperlicher Präsenz. Ihre Arbeiten entstehen aus dem genauen Hinhören – auf Stimme, Bewegung, Raum und jene feinen Spannungen, die zwischen Klang und Stille entstehen. Dabei interessiert sie weniger die geschlossene Form als der lebendige Moment: das Fragile, Suchende, Unmittelbare.
Ihre Konzerte wirken oft wie offene Landschaften aus Geräusch, Atem, Rhythmus und Sprache. Klänge tauchen auf, verändern sich, verschwinden wieder. Was entsteht, ist kein lineares Erzählen, sondern eine Einladung zur Aufmerksamkeit – gegenüber dem Raum, den anderen und der eigenen Wahrnehmung.
Grassanis künstlerische Arbeit verbindet Experimentierfreude mit grosser Sensibilität. Sie schafft Situationen, die zugleich konzentriert und durchlässig sind, roh und fein, körperlich und poetisch. Eine Darbietung , die nicht auf Wirkung zielt, sondern auf Präsenz.
Soundbuddy entstand aus der Begegnung zweier Klang- und Bildkünstler*innen, Gold Kim und June Schade, die in Genf zueinander fanden. Aus unterschiedlichen künstlerischen Hintergründen kommend, entwickelten sie gemeinsam Formate, in denen Klang nicht nur aufgeführt, sondern geteilt, erforscht und unmittelbar erlebt wird.
In ihren Workshops und Performances öffnen sie flüchtige Räume für Begegnung und Gemeinschaft – Momente, die sich nicht festhalten lassen, sondern im Augenblick entstehen und wieder vergehen. Alltägliche Eindrücke werden dabei zu Ausgangspunkten: kleine Beobachtungen, Begegnungen oder Stimmungen verwandeln sich in Klang, der spielerisch, manchmal auch überraschend nachdenklich wird.
Ihre Zusammenarbeit trägt etwas Leichtes, fast Kindliches in sich – eine Haltung der Neugier, die den Blick auf die Welt offen hält. Jeder Ort kann zur Bühne werden, jeder Moment zum Anfang einer gemeinsamen klanglichen Erfahrung.