Unsere Haltung zur Kulturberichterstattung nach dem Lockdown

Seit der Verband der Schweizer Musikclubs und Festivals PETZI mit einem Newsletter die Diskussion lancierte, läuft eine öffentliche Debatte über die Art und Weise der Berichterstattung über Kulturveranstaltungen nach dem Lockdown.

 

Die Wiedereröffnung stellt Kulturinstitutionen vor grosse Herausforderungen, die mit Verständnis und Feingefühl angegangen werden müssen. Das Ausmass an Unsicherheit und Ungewissheit ist gross - genau wie die Sorge um Mitarbeitende und Besucher*innen. Wir wagen die Wiedereröffnung dementsprechend mit grossem Respekt und grösstmöglicher Vorsicht.

 

Wir freuen uns, dass Veranstaltungen im Südpol wieder möglich sind – wenn auch unter komplett anderen Bedingungen. Wir begrüssen die Berichterstattung darüber, wie Kultur nach dem Lockdown möglich ist und welches Programm in unserem Haus stattfindet. Diese Berichterstattung einschränken zu wollen, liegt uns fern. Wir wünschen uns in der aktuellen Situation eine vielfältige kulturelle Berichterstattung, verstehen aber auch, dass ein Bedürfnis besteht, über den Umgang mit den Schutzmassnahmen zu berichten.

 

In diesem Sinn: Der Südpol steht allen Medienschaffenden offen.

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