Philippe Heule & Michela Flück: <em>Die Schokoladenwaffenfabrik</em>
Die Schokoladenwaffenfabrik bietet einen exklusiven Einblick in den Entstehungsprozess ihrer sagenumwobenen Kreationen und lüftet bislang streng gehütete Geheimnisse. Während sich eine unglaubliche, von Abenteuer und Erfindungsgeist geprägte Geschichte entrollt, zeigen die entzückenden Fabrikarbeiter*innen wie Schritt für Schritt weltberühmte Süssigkeiten entstehen, die Gewalt- und Genussmittel in einem sind…
Die Verschmelzung zweier kontroverser Industriezweige erzeugt eine skurrile Anlage, die sinnbildlich für die gewaltvollen Zusammenhänge und postkolonialen Verflechtungen steht, die „die Schweiz“ herstellen. Mechanismen von Unterdrückung und Verdrängung materialisieren sich in einer komischen, bitter-bösen Show zwischen Heidiland und Horrortrip, zwischen Kinderspiel und Kriegsschauplatz.
DIE SCHOKOLADEN-WAFFEN-FABRIK ist die erste Zusammenarbeit von Philippe Heule und Michela Flück. Der Autor/Regisseur und die Bühnen- und Kostümbildnerin wünschen sich ein poetisch-politisches, aberwitziges Theater, das imaginierte Bilder und Vorgänge als Ausgangspunkt betrachtet und eine gleichberechtigte Begegnung von Raum, Körper, Text und Material anstrebt.
CREDITS
Idee & Konzept: Philippe Heule, Michela Flück
Regie & Text: Philippe Heule
Produktion: Christiane Dankbar
Darsteller*innen: Jonas Götzinger, Béatrice Fleischlin, Téné Ouelgo
Bühne & Kostüme: Michela Flück
Sound Design: Adolfina Fuck
Technische Leitung & Licht: Lukas Sander
Assistenz Bühne & Kostüme: Flora Bühlmann
Maskenbau: Juliette Ruetz
Hospitanz Regie: Etienne Eisele
Fotos: David Röthlisberger
Teaser Grafik & Animation: Roli Deluxe
Teaser Video: David Röthlisberger
Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Südpol Luzern
Unterstützt durch: Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Pro Helvetia, Kanton St. Gallen Kulturförderung / Swisslos, Rheintaler Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung