Organisationsentwicklung und Programmförderung

Nachdem das neue Team komplett ist, treibt der Südpol den Organisationsentwicklungsprozess voran. Die Albert Koechlin Stiftung unterstützt das entsprechende Projekt mit einem Beitrag von CHF 22‘500.–. Zusätzlich freut sich der Südpol über einen substantiellen Beitrag der Ernst Göhner Stiftung: Diese unterstützt das Gastspiel- und Vermittlungsprogramm sowie die dazu benötigte Infrastruktur mit einem Beitrag von CHF 100‘000.– über die nächsten zwei Jahre. Das im vergangenen Herbst verabschiedete neue Betriebskonzept des Südpols sieht eine Organisation vor, die konsequent lösungsorientiert und mit mehr Eigenverantwortung auf das komplexe Umfeld eines Kulturbetriebs zu reagieren vermag. Dafür wird das für die Inhalte zuständige künstlerische Gremium sowie die Leitung des Betriebsbüros von Beginn an begleitet und gecoacht. Gemeinsam mit dem bereits in der Entwicklung des Betriebskonzepts involvierten Organisations- und Führungscoach Harald Krauspe hat der Südpol ein entsprechendes Projekt lanciert. Die Albert Koechlin Stiftung unterstützt das Projekt auf Antrag des Vorstands mit einem Beitrag von CHF 22'500.–. Erste Workshops haben im Juli bereits stattgefunden. Die Ernst Göhner Stiftung wiederum hat ebenfalls auf Antrag für die kommenden beiden Saisons 2019/2020 und 2020/2021 einen Beitrag über 100'000 Franken für ein nationales Gastspielprogramm, Vermittlung und Infrastruktur im Bereich Tanz- und Theaterperformance am Südpol gesprochen. Mit dieser Unterstützung kann der Südpol sein nationales Koproduktionsnetzwerk stärken und ausbauen. Ziel des Programmes ist es, Produktionen anderer Häuser als Gastspiele einzuladen, um im Gegenzug lokale, vom Südpol koproduzierte Gruppen national platzieren zu können. Davon profitieren nicht nur diese Gruppen, sondern auch das hiesige Publikum, das weiterhin im nationalen Kontext relevante Tanz- und Theaterperformances zu sehen bekommt. Um dafür vermehrt Interesse zu wecken, führt ein regelmässiges Vermittlungsprogramm das lokale Publikum an Themen, Formate und Ästhetiken zeitgenössischer Tanz- und Theaterperformances heran. Eine detailliertere Programmankündigung folgt zu Beginn der nächsten Saison Anfang September 2019. Der Südpol bedankt sich bei beiden Stiftungen für die Unterstützung dieser beiden zentralen Projekte, die mit den bestehenden städtischen Subventionen nicht durchführbar gewesen wären.
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