Open Call für lokale Koproduktionen Januar-Juli 2025
Als Haus für professionelle Tanz-, Theater- und Performanceproduktionen wollen wir somit den Prozess des Zustandekommens lokaler Koproduktionen bündeln und transparent gestalten. Seit der Spielzeit 2021/22 gibt es dazu halbjährlich einen Open Call für lokale Koproduktionen am Südpol. Bewerben können sich Gruppen und Künstler*innen mit eindeutigem Bezug zur Zentralschweiz.
Für eine Koproduktionsanfrage lassen Künstler*innen und Gruppen der Leitung Darstellende Künste einen ersten Projektentwurf in Form eines kurzen Dossiers mit einer inhaltlich sowie formal präzisen Skizzierung des Projekts zukommen. Dieser soll die Anzahl von 6 Seiten nicht überschreiten (ausgenommen Deckblatt).
Aus diesem sollten folgende Angaben ersichtlich sein:
- Abstrakt (wer, was, wann, warum, wie)
- Künstlerische Umsetzung, Entwicklung und Prozess (skizziert)
- Inhalt und Dramaturgie (skizziert)
- Raumgestaltung (skizziert)
- erste Ideen für Diffusion und Vermittlung
- Team (Namen aller bisher feststehenden Mitwirkenden mit kurzer Biographie)
- Projektmanagement (präziser Zeitplan für Produktion)
- Budget
Gerne können diese Informationen auch als Video- oder Audio-Format aufbereitet eingereicht werden: Videos bitte nur per Link (youtube, vimeo etc. ohne Download), Audiodateien als mp3/m4p, beides mit einer maximalen Länge von 20 Minuten. Projektmanagement und Budget müssen in jedem Fall schriftlich im Mail angehängt werden.
Deadline für Projekte, die von Januar bis Juli 2025 gezeigt werden sollen: 30. September 2023.
Nur vollständige Dossiers können zur Kenntnis genommen werden.
Besondere Berücksichtigung erfahren Bewerbungen von Gruppen/Künstler*innen, die am Anfang ihres eigenständigen künstlerischen Schaffens stehen sowie formal experimentelle und/oder inhaltlich mutige, gesellschaftskritische Projektideen.
Die Rückmeldungen zu den Einreichungen erfolgen Mitte Oktober 2023. Bei grundsätzlichem Interesse des Südpol am eingereichten Projekt wird ein erster Gesprächstermin vereinbart, zwischen Mitte Oktober und Mitte November stattfindet. Im Zuge dieses Gesprächs kann eine Überarbeitung des Kurzdossiers und ein weiterer Austausch besprochen werden.
Die Anzahl der Künstler*innen und Gruppen, mit denen ein erstes Gespräch vereinbart wird, übersteigt in der Regel die Anzahl der möglichen Koproduktionen. Das bedeutet, dass auch nach erfolgtem Erstgespräch möglicherweise keine Koproduktionspartnerschaft mit dem Südpol zustande kommt.
Letzte definitive Rückmeldungen zu Koproduktionsanfragen werden bis Ende November 2023 kommuniziert.
Bei nicht erfolgreicher Finanzierung durch weitere Förderstellen wird der Finanzierungsplan noch einmal diskutiert und gemeinsam beschlossen, ob das Projekt durchführbar ist.
Anfragen für nationale Koproduktionen und Gastspiele, sowie Anfragen für Residenzen und Proben können durchgehend geschickt werden.
Südpol behält sich Ausnahmen im Prozedere vor, wenn es die Situation erfordert.
Bei Fragen zur Erstellung des ersten Entwurfs und Budgets sowie zum Gesamtverfahren des Open Calls, steht die Leitung Darstellende Künste gerne zur Verfügung.
Kontakt
Leitung Darstellende Künste:
Guillaume Guilherme
guillaumeguilherme@suedpol-luzern.ch
Weitere Ansprechpartner*innen (u. a.)
Kostenlose Beratungen zur Dossiererstellung (online und in Zürich)
Für Gruppen und/oder Künstler*innen mit wenig Erfahrungswerten beim Erstellen eines Dossiers inklusive professionellem Budget finden hier eine Anleitung zur Erstellung von Fördergesuchen.