Grüsse aus dem Homeoffice: <em>Marc Rambold</em>
GRÜSSE AUS DEM HOMEOFFICE
Marc Rambold
Leitung Betriebsbüro
Wie hast du zum Südpol gefunden?
M: Zum Südpol habe ich eigentlich schon seit seiner Eröffnung regelmässig gefunden; während den ersten elf Jahren einfach als Gast. Das Haus hat mich schon immer angezogen. Als dann meine aktuelle Stelle ausgeschrieben war und ich sowieso eine berufliche Veränderung suchte, war es umso schöner, dass es dann auch geklappt hat mit dem Job.
Was hast du von den Stanser Musiktagen in den Alltag im Südpol mitgenommen?
M: Schöne Erinnerungen, einige Kontakte, ein paar Erfahrungen und zwei, drei Excel-Tabellen.
Dein erster Tag zurück vom Homeoffice. Auf was freust du dich?
M: Glücklicherweise gibt es auch in der aktuellen Situation noch Tage, an welchen ich im Südpol bin. Dabei stelle ich mir jeweils – um die herrschende Leere und Stille etwas auszublenden – eine belebte Shedhalle, gemeinsame Mittagessen mit dem Team, ein Feierabendgetränk an der Buvette und im Anschluss eine Premiere eines Stücks vor. Auf all das freue ich mich.
Eine leuchtende Hand ist schon ziemlich interessant. Wenn du dir ausserhalb einer Zoommeeting-Situation eine Fähigkeit aussuchen könntest, welche wäre das?
M: Ein leuchtender Verstand wäre eine gute Ergänzung.
Welche Visionen hast du für den Südpol?
M: Der Südpol soll noch stärker zu einem Ort werden, an dem Unterschiedlichstes zusammenkommt, möglich ist und entwickelt wird. Er bietet Raum für die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen, für Begegnungen, Austausch, Visionen und Unterhaltung. Er bietet beste Bedingungen für Künstler*innen, um zu produzieren, zu experimentieren, sich zu vernetzen und ihr Schaffen mit einem interessierten Publikum zu teilen. Er heisst, ob drinnen oder draussen, ein breites Publikum willkommen und lässt die Gäste sich wohlfühlen.