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Małgorzata Stankiewicz: Collection of Fragments (What if South is Where the North is?)
Ausgehend von Bildern aus ihrer Fotoserie «Lassen» (2019), untersucht die Künstlerin Małgorzata Stankiewicz mit «Collection of Fragments (What if South is Where the North is?)» die vorherrschenden Erzählungen rund um die sich immer weiter beschleunigende und verschärfende Klimakrise. Mit dieser eigens für den Südpol entstehenden Arbeit im Grossformat, taucht die Künstlerin den Gang zu den Südpol-Hallen in das Licht hochgesättigter, spekulativer Landschaften, in denen die Schwelle zwischen Wirklichkeit und Fiktion verwischt: Eine Einladung an die Betrachter*in, den eigenen Blick auf die Bilder, auf sich selbst und auf die Welt zu hinterfragen.
Zur Einweihung des Werks findet um 18:00 Uhr eine Vernissage samt Apéro zu in Anwesenheit der Künstlerin statt.
Die Installation kann ab dem 2. Juni 2022 zu den Südpol Öffnungszeiten besucht werden: nach dem Zmittag im Bistro, vor dem Besuch einer Veranstaltung – oder auch unabhängig davon.
Zur Reihe «Fragile Landschaft»
Unter dem Label «Fragile Landschaft» präsentiert der Südpol vielseitige künstlerische Arbeiten, die sich mit Ökologie, Umwelt und Klima beschäftigen. Gemeinsam mit dem Publikum und den eingeladenen Künstler*innen soll der Diskurs rund um die drängendste Krise unserer Zeit immer wieder ins Bewusstsein gerückt werden.
Die Videoinstallation «Over Time» der Turiner Künstlerin Laura Pugno war im Februar 2022 die erste Arbeit, die in diesem Rahmen präsentiert wurde. Im Juni folgt mit Małgorzata Stankiewicz’ Foto-Installation «Collection of Fragments (What if South is Where the North is?)» – die Gestaltung einer 42×4 Meter grossen Fläche im Gang zu den Südpol-Hallen – bildet den zweiten Teil der Reihe.
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Im Anschluss an die Vernissage kann die Vorstellung «Wallmapu ex situ: Territorio expandido»der Gruppe Trop cher to share besucht werden.
Information
Zur Künstlerin
Małgorzata Stankiewicz wurde in Olsztyn, Polen geboren. Sie lebt und wirkt zwischen Lausanne, Zürich und Sierre. Ihr künstlerisches Schaffen ist medienübergreifend und hinterfragt das bestehende westliche Herrschaftsmodell sowie das Verhältnis Mensch-Natur. Stankiewicz will mit ihren Arbeiten eine kritische Reflexion über das etablierte anthropozentrische – den Mensch ins Zentrum stellende – Weltbild anregen.
Ihre Ausbildung hat sie am International Center of Photography, New York (MA) und am London College of Communication, University of the Arts, London (BA) abgeschlossen. Seitdem sind ihrer Arbeiten auf der ganzen Welt zu sehen, z.B. als Solo Shows im Photoforum Pasquart Bienne, CONTACT Festival Canada, Bradwolff Projects Amsterdam oder Lumiere Brothers Center of Photography Moscow. In Gruppenausstellungen wurden ihre Arbeiten im Helmhaus Zurich, Tokyo Institute of Photography, mc2gallery & Ncontemporary Milan, oder Triennial of Photography Hamburg ausgestellt.
Wird unterstützt von:
Casimir Eigensatz Stiftung
Gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Luzern
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung